Mitragyna speciosa: Botanik, Namen und Herkunft des Kratombaums

Botanischer Artpass · Namensatlas · Verbreitungsraum

Mitragyna speciosa: die botanische Identität hinter dem Namen Kratom

Kratom, Biak, Katawn, Gratom, Kakuam oder Mambog: Im Laufe der Zeit sind zahlreiche Namen für dieselbe Pflanzenart entstanden. Der wissenschaftliche Name Mitragyna speciosa wirkt dabei wie ein botanischer Reisepass – er bleibt eindeutig, auch wenn sich Sprache, Region oder Handelsbezeichnung verändern.

Akzeptierte Pflanzenart
Familie Rubiaceae
Feuchttropischer Baum

Botanischer Artstempel

Rubiaceae
Korth. · 1841



Mitragyna
speciosa


akzeptierter Artname

Wissenschaftliche Namen schaffen einen festen Bezugspunkt zwischen Pflanzenbestimmung, Herbarien, Datenbanken und Fachliteratur.

Redaktioneller Stand und Live-Abgleich: 21. Juli 2026

Das Wichtigste in einem Absatz

Mitragyna speciosa Korth. ist der akzeptierte botanische Name des Kratombaums. Die Art gehört zur Familie der Rötegewächse und wächst natürlicherweise in einem feuchttropischen Raum von Südindochina bis Neuguinea. Kratom, Biak und Katawn werden auch von Kew als gebräuchliche Namen geführt. Weitere Bezeichnungen wie Gratom, Kakuam, Ithang, Mabog oder Mambog begegnen in regionalen, älteren oder sekundären Namenslisten. Keine dieser Varianten bezeichnet eine eigenständige Pflanzenart.

1841
Erstveröffentlichung
Jahr der von Kew geführten Erstveröffentlichung des akzeptierten Namens.
Rubiaceae
Rötegewächse
Botanische Familie mit Bäumen, Sträuchern und krautigen Arten.
Gentianales
Enzianartige
Übergeordnete botanische Ordnung der Rötegewächse.
Feuchttropisch
Natürliches Biom
Kew ordnet die Art primär dem wet tropical biome zu.
Viele Namen
Eine Art
Trivialnamen ändern die botanische Identität nicht.

Was ist Mitragyna speciosa?

Mitragyna speciosa ist eine tropische Baumart aus der Gattung Mitragyna. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Baum als Kratombaum und sein Blattmaterial häufig als Kratom bezeichnet.

Der wissenschaftliche Name beschreibt die Pflanzenart selbst. Er bezeichnet weder eine bestimmte Farbe noch eine Handelsvariante, eine Herkunftsregion, eine Materialform oder eine einzelne Produktlinie.

Die Reisepass-Analogie

Der Artname ist der Reisepass – Handelsnamen sind zusätzliche Etiketten

Ein Reisepass identifiziert eine Person unabhängig von Spitznamen, Wohnort oder Beruf. Genauso identifiziert Mitragyna speciosa die Pflanzenart. Namen wie Green, Red, Borneo, Maeng Da oder Premium ergänzen eine Handelsbeschreibung, ersetzen aber nicht den botanischen Artpass.

Namensatlas von Mitragyna speciosa

Kratom, Gratom, Katawn oder Ketum: viele Namen – eine Pflanzenart

Für Mitragyna speciosa existieren regionale Namen, ältere Schreibweisen, Lautübertragungen und Begriffe aus internationalen Namenslisten. Einige sind gut dokumentiert, andere erscheinen nur vereinzelt oder in sekundären Quellen.

Diese Begriffe bezeichnen im Regelfall keine eigenen Pflanzenarten, Unterarten, Sorten, Qualitätsstufen oder Herkunftsgarantien. Der botanische Fixpunkt bleibt Mitragyna speciosa Korth.

Von Kew als gebräuchliche Namen geführt

Kratom · Biak · Katawn

Kew nennt diese Begriffe in der Economic Botany Collection als Common Names der Art. Die dortige Sprachzuordnung ist nicht für jeden einzelnen Begriff getrennt ausgewiesen.


International gebräuchlich


Kratom

Die heute international am weitesten verbreitete Trivialbezeichnung für den Baum und daraus hervorgehendes Blattmaterial.


Laut- und Schreibvarianten


Krathom · Kra Thom · Thom

Unterschiedliche Übertragungen und Verkürzungen, die vor allem im Zusammenhang mit thailändischen Sprachformen begegnen.


Malaiischer Sprachraum


Ketum · Biak · Biak-Biak

Regionale Namen, die besonders mit Malaysia und benachbarten Sprachräumen verbunden werden.


Historisch und sekundär überliefert


Katawn · Kakuam · Thang

Seltener verwendete Namen aus botanischen, behördlichen oder älteren internationalen Namenslisten.


Abweichende Schreibweise


Gratom · Gra-tom

Gelegentlich anzutreffende Schreibvarianten. Sie bezeichnen keine eigene Art und keine besondere Produktgruppe.


Uneinheitlich dokumentiert


Ithang

Der Begriff erscheint vereinzelt in sekundären Namenslisten. Eine präzise regionale oder sprachliche Zuordnung ist nicht einheitlich dokumentiert.


Eng verwandte Schreibweisen


Mambog · Mabog

Zwei alternative Schreibweisen eines weiteren überlieferten Namens für Kratom.


Mambog und Mabog erklärt


Deutsche Trivialbezeichnung


Roter Sentolbaum

Eine deutschsprachige Bezeichnung, die ebenfalls auf den Kratombaum verweist.


Kratombaum kennenlernen


Nicht verwechseln


Handels- und Produktnamen

Green, Red, White, Maeng Da, Borneo, Super, Ultra oder Premium sind keine weiteren botanischen Namen der Art.

Der Namensschild-Merksatz

Ein Baum kann regional mehrere Namensschilder tragen. Seine botanische Identität verändert sich dadurch nicht: Hinter Kratom, Gratom, Katawn, Kakuam, Ithang, Biak, Ketum, Mabog und Mambog steht grundsätzlich dieselbe Pflanzenart – Mitragyna speciosa.

Der botanische Stammbaum von Mitragyna speciosa

Die Taxonomie ordnet eine Pflanzenart schrittweise in immer genauere Gruppen ein. Sie funktioniert wie ein Bibliothekssystem: vom großen Sachgebiet bis zum einzelnen eindeutig bestimmten Buch.

Botanischer Rang Wissenschaftliche Bezeichnung Verständliche Einordnung
Reich Plantae Pflanzenreich
Ordnung Gentianales Enzianartige
Familie Rubiaceae Rötegewächse
Gattung Mitragyna Gattung verwandter Baumarten
Art Mitragyna speciosa Korth. Kratombaum

Was bedeutet der Name Mitragyna speciosa?

Botanische Artnamen bestehen gewöhnlich aus dem Gattungsnamen und einem Artzusatz. Das Autorenkürzel benennt die Person, der die botanische Erstbeschreibung beziehungsweise der akzeptierte Name zugeschrieben wird.

Gattungsname
Mitragyna
Ordnet die Art einer Gruppe botanisch verwandter Bäume zu.
Artzusatz
speciosa
Unterscheidet diese konkrete Art von weiteren Arten der Gattung.
Autorenkürzel
Korth.
Standardisierte Abkürzung für den Botaniker Pieter Willem Korthals.

Natürliches Verbreitungsgebiet: von Südindochina bis Neuguinea

Kew beschreibt das natürliche Areal von Mitragyna speciosa als einen weitläufigen Raum von Südindochina bis Neuguinea. Die Formulierung umfasst Festlandregionen, Halbinseln und Inselgebiete.

Zu den detailliert geführten botanischen Gebieten gehören unter anderem Thailand, Myanmar, Kambodscha, Vietnam, Malaya, Borneo, Sumatra, die Philippinen und Neuguinea.

Schematischer Verbreitungskorridor

Ein botanischer Großraum – keine Herkunftsbescheinigung für einzelne Waren

01
Südindochina
02
Malaiische Halbinsel
03
Sumatra & Borneo
04
Philippinen
05
Neuguinea

Die Übersicht beschreibt einen natürlichen botanischen Verbreitungsraum. Sie belegt nicht den Ursprung eines konkreten Produkts, einer Charge oder eines Lieferanten.


Botanische Heimat ist nicht gleich Warenherkunft

Dass eine Pflanzenart in einem Land oder auf einer Insel natürlich vorkommt, beweist nicht, dass ein bestimmtes Pflanzenpulver aus genau diesem Gebiet stammt. Dafür müssen Produkt, Charge, Lieferant und Herkunftsunterlagen nachvollziehbar zusammenpassen.

Den vollständigen Herkunftskompass öffnen →

Lebensraum: Feuchtigkeit prägt die botanische Kulisse

Kew ordnet Mitragyna speciosa dem feuchttropischen Biom zu. Botanische Beschreibungen verbinden die Art insbesondere mit feuchten Tieflandstandorten, Flussnähe, alluvialen Böden, zeitweise überfluteten Flächen und sumpfigen Lebensräumen.

Der Kratombaum ist daher nicht sinnvoll als typische Hochgebirgs- oder Trockenlandpflanze zu beschreiben. Einzelne Standorte können sich dennoch in Höhenlage, Boden, Überschwemmungsdynamik und Niederschlag unterscheiden.

Junger Baum mit grünen Blättern als allgemeine botanische Illustration zu Mitragyna speciosa

Botanisches Fenster

Eine Pflanzenaufnahme zeigt Merkmale – keinen Herkunftsnachweis

Die Aufnahme veranschaulicht die allgemeine Erscheinung eines jungen Baumes mit grünen Blättern. Sie ermöglicht keine Bestätigung eines konkreten Naturstandorts, Erntegebiets oder Lieferwegs.

Das Bild stammt aus der Mediathek von Kratom.digital und wird ausschließlich als allgemeine botanische Illustration verwendet.

Standortmerkmal Botanische Bedeutung Was daraus nicht automatisch folgt
Feuchttropisches Klima Grundlegende klimatische Einordnung Identische Bedingungen an jedem Standort
Flussnähe Einfluss von Wasser und Sedimenten Bestätigung einer konkreten Produktherkunft
Alluviale Böden Von Wasser transportierte Ablagerungen Pauschal höhere Materialqualität
Feucht- und Sumpfwald Zeitweise oder dauerhaft hohe Bodenfeuchtigkeit Automatische Wildsammlung oder Nachhaltigkeit

Wie lässt sich Mitragyna speciosa botanisch erkennen?

Eine Pflanzenart wird nicht durch ein einzelnes Blattdetail bestimmt. Erst das Zusammenspiel aus Wuchsform, Blattanordnung, Blattadern, Nebenblättern, Blütenständen, Früchten und Samen ergibt ein belastbares botanisches Gesamtbild.

01
Wuchsform
Tropischer Baum mit geradem Stamm und ausladender Krone.
02
Blätter
Einfach, gegenständig, elliptisch bis eiförmig und zugespitzt.
03
Blattadern
Deutlich sichtbare Mittelrippe und regelmäßig angeordnete Seitennerven.
04
Blütenstände
Zahlreiche kleine Blüten bilden dichte, annähernd kugelige Köpfe.
05
Fruchtverbände
Aus den Blütenköpfen entstehen kompakte Verbände zahlreicher Einzelfrüchte.
06
Samen
Kleine Samen mit dünnen flügelartigen Strukturen an beiden Enden.

Die Handschrift-Analogie

Ein einzelner Buchstabe identifiziert noch keine Handschrift

Eine Blattspitze oder Blattader kann einen Hinweis liefern. Erst mehrere zusammenpassende Merkmale ergeben jedoch eine zuverlässige botanische Einordnung.

Green, Red, White, Wild und Maeng Da richtig einordnen

Im Handel werden Produkte nach Farben, Regionen, Blattformen oder eigenen Linien geordnet. Diese Begriffe können die Navigation erleichtern, bilden aber keine botanische Unterteilung der Art.

Bezeichnung Sinnvolle Einordnung Was nicht automatisch bewiesen wird
Green Vein Grüne Handels- oder Shopfamilie Eigenständige Pflanzenart oder einheitliches Erntealter
Red Vein Rote Handels- oder Shopfamilie Dass jedes Blatt eine rote Ader besaß
White Vein Weiße Handels- oder Shopfamilie Dass das gemahlene Material weiß sein muss
Wild Angegebene Bestands- oder Beschaffungskategorie Automatische Nachhaltigkeit oder höhere Qualität
Maeng Da Etablierter Handels- und Produktname Botanische Unterart
Borneo, Sumatra oder Jongkong Geografisch klingender Handels- oder Herkunftszusatz Chargenbezogene Herkunft ohne passende Unterlagen

Vom Blatt zur Material- und Produktform

Zwischen einem lebenden Blatt und einem fertig gekennzeichneten botanischen Farb- oder Dekorationsmaterial liegen mehrere mögliche Verarbeitungsschritte.

01
Blattmaterial
Botanisches Ausgangsmaterial wird einer Lieferung zugeordnet.
02
Trocknung
Feuchtigkeit wird reduziert und die Materialform verändert.
03
Zerkleinerung
Es entstehen Blattstücke oder feineres Pflanzenmaterial.
04
Mahlung
Die Körnung und Homogenität werden weiter verändert.
05
Produktlinie
Das Material wird einer Handels- oder Sortimentsfamilie zugeordnet.
06
Kennzeichnung
Produktseite und Verpackung erläutern Zweck und Sicherheit.

Produktform Grundlegende Beschreibung Worauf zu achten ist
Getrocknete Blätter Ganzes oder gröber zerkleinertes Blattmaterial Struktur, Trocknungsgrad und Produktbeschreibung
Pflanzenpulver Fein gemahlenes botanisches Material Farbe, Mahlgrad, Charge und Kennzeichnung
Color Extract Pulverförmige oder flüssige Produktlinie Konkrete Variante und Produkthinweise
Premium- und Royal-Linien Sortimentsspezifische Mischungen und Veredelungen Zusammensetzung und Merkmale der jeweiligen Produktseite

Botanische Identität, Qualität und Laborberichte

Die korrekte Artbezeichnung ist eine wichtige Grundlage. Sie sagt jedoch noch nicht automatisch aus, wie sauber, homogen, rückverfolgbar oder geprüft eine konkrete Warencharge ist.

Botanische Ebene
Welche Pflanze?

  • Art- und Lieferantenspezifikation
  • sichtbare Materialmerkmale
  • botanische Zuordnung
Warenbezogene Ebene
Welche Charge?

  • Liefer- und Herkunftsunterlagen
  • eindeutige Chargenzuordnung
  • Verarbeitungs- und Lagerinformationen
Prüfbezogene Ebene
Was wurde untersucht?

  • konkret eingesandte Probe
  • beauftragte Prüfparameter
  • Verfahren und Berichtsergebnisse


Ein Laborbericht ist ein Ausschnitt – kein botanischer oder geografischer Universalpass

Ein Prüfbericht gilt für die darin bezeichnete Probe, die angewandten Verfahren und die tatsächlich untersuchten Parameter. Er ersetzt weder eine vollständige Pflanzenbestimmung noch eine Liefer- und Herkunftsdokumentation.

Laboranalyse und Qualitätskontrolle verstehen →

Mitragyna speciosa im Faktencheck

„Kratom und Mitragyna speciosa sind zwei verschiedene Pflanzen.“
Falsch. Kratom ist ein gebräuchlicher Name derselben Pflanzenart.

„Gratom ist eine eigene Art.“
Nein. Gratom beziehungsweise Gra-tom ist eine abweichende Schreibvariante.

„Katawn, Kakuam und Ithang sind eigene Sorten.“
Nein. Es handelt sich um alternative, ältere oder sekundär überlieferte Namen.

„Green, Red und White sind drei Pflanzenarten.“
Falsch. Es sind Handels- und Sortimentsfamilien innerhalb derselben Art.

„Borneo ist eine botanische Unterart.“
Nein. Borneo ist ein geografischer Inselname und ein Handelsbegriff.

„Wild bedeutet automatisch nachhaltig.“
Nein. Nachhaltigkeit erfordert zusätzliche Informationen zu Bestand, Entnahme und Lieferkette.

„Eine Laboranalyse bestätigt automatisch die Pflanzenart und Herkunft.“
Nein. Maßgeblich sind Probe, Prüfparameter und ergänzende Lieferunterlagen.

Verbindlicher Produkt- und Sicherheitshinweis

Die auf Kratom.digital entsprechend gekennzeichneten Produkte werden ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren abgegeben und als pflanzliche Farb- und Dekorationspigmente beziehungsweise botanisches Gestaltungsmaterial angeboten. Sie sind nicht zur Einnahme und nicht zum Verzehr bestimmt oder geeignet. Von Kindern und Jugendlichen fernhalten. Maßgeblich sind stets die Hinweise auf der konkreten Produktseite, der Verpackung und den dazugehörigen Unterlagen.

Häufige Fragen zu Mitragyna speciosa

Ist Mitragyna speciosa dasselbe wie Kratom?
Ja. Mitragyna speciosa ist der wissenschaftliche Name der Pflanzenart. Kratom ist eine gebräuchliche Trivial- und Handelsbezeichnung.
Was bedeutet Gratom?
Gratom beziehungsweise Gra-tom ist eine abweichende Schreibweise für Kratom. Der Begriff bezeichnet keine eigene Art oder Produktfamilie.
Was bedeutet Katawn?
Katawn ist ein überlieferter gebräuchlicher Name für Mitragyna speciosa und wird auch von Kew in der Economic Botany Collection geführt.
Sind Kakuam und Ithang eigene Kratomarten?
Nein. Die Begriffe erscheinen in älteren beziehungsweise sekundären Namenslisten und bezeichnen keine botanisch anerkannten Arten oder Unterarten.
Was bedeuten Biak und Ketum?
Biak und Ketum sind regionale Namen, die besonders mit dem malaiischen Sprachraum verbunden werden. Biak wird auch von Kew als Common Name geführt.
Sind Mabog und Mambog dasselbe?
Die Begriffe werden als eng verwandte Schreibvarianten eines alternativen Namens für Kratom verwendet. Sie bezeichnen keine eigene Pflanzenart.
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört der Kratombaum?
Die Art gehört zur Familie der Rötegewächse, wissenschaftlich Rubiaceae, innerhalb der Ordnung der Enzianartigen.
Wo ist Mitragyna speciosa heimisch?
Kew beschreibt das natürliche Areal als einen Raum von Südindochina bis Neuguinea. Dazu gehören mehrere Festland-, Halbinsel- und Inselgebiete.
Ist Mitragyna speciosa eine typische Gebirgspflanze?
Die botanischen Beschreibungen verbinden die Art eher mit feuchten tropischen Tiefland-, Fluss-, Sumpf- und Überflutungsgebieten als mit trockenen Hochlagen.
Sind Green, Red und White verschiedene Pflanzenarten?
Nein. Es handelt sich um Handels- und Sortimentsfamilien. Der botanische Artname bleibt Mitragyna speciosa.
Beweist ein Regionsname die Herkunft eines Produkts?
Nein. Ein geografisch klingender Name muss durch produkt- und chargenbezogene Lieferinformationen gestützt werden.
Wird jede Charge mit demselben Laborumfang geprüft?
Nicht zwingend. Ein Prüfbericht gilt für die bezeichnete Probe, die beauftragten Parameter und die aufgeführten Verfahren.

Die Art hinter vielen Namen

Viele Namensschilder – ein botanischer Fixpunkt

Kratom, Gratom, Biak, Katawn, Kakuam, Ithang, Ketum, Mabog und Mambog führen sprachlich in unterschiedliche Richtungen. Botanisch laufen sie an einem Punkt zusammen: Mitragyna speciosa.

Quellen und weiterführende Seiten


  1. Royal Botanic Gardens, Kew – Mitragyna speciosa Korth.

  2. Kew Economic Botany Collection – Common Names: Biak, Katawn und Kratom

  3. Kratom.digital – der Kratombaum

  4. Kratom.digital – Kratomblätter

  5. Kratom.digital – natürliches Vorkommen von Kratom

  6. Kratom.digital – Herkunft von Kratom

  7. Kratom.digital – Rötegewächse

  8. Kratom.digital – Enzianartige und Gentianales

Dieser Beitrag ordnet Mitragyna speciosa botanisch ein und erläutert alternative Namen. Er bestätigt keine konkrete Plantage, Wildsammlung, Herkunft einer einzelnen Ware, Lieferantenbeziehung oder besondere Produkteigenschaft.